Adult
EntwicklungGeschlechtsreifes, ausgewachsenes Tier. Bei Kaiserskorpionen wird dieser Status nach etwa 7-8 Häutungen erreicht, typischerweise im Alter von 1-2 Jahren.
Geschlechtsreifes, ausgewachsenes Tier. Bei Kaiserskorpionen wird dieser Status nach etwa 7-8 Häutungen erreicht, typischerweise im Alter von 1-2 Jahren.
Gesetzliche Maßnahmen zum Schutz bedrohter Tierarten. Kaiserskorpione fallen unter CITES Anhang II und benötigen bei Kauf/Verkauf entsprechende Nachweise.
Das Substrat im Terrarium. Für Kaiserskorpione empfohlen: Eine Mischung aus Kokoshumus und lehmhaltiger Erde für optimale Feuchtigkeit und Grabemöglichkeiten.
Siehe Prosoma – der vordere Körperabschnitt des Skorpions, der Kopf und Brustbereich vereint.
Der harte Rückenpanzer, der das Prosoma (vorderer Körperteil) bedeckt. Beim Kaiserskorpion tiefschwarz und glänzend.
Die scherenartigen Mundwerkzeuge des Skorpions, die zur Nahrungszerkleinerung dienen. Kleiner als die Pedipalpen.
Convention on International Trade in Endangered Species – Washingtoner Artenschutzübereinkommen. Regelt den internationalen Handel mit geschützten Arten. Kaiserskorpione: Anhang II.
Aktivitätsmuster, bei dem das Tier hauptsächlich in der Dämmerung aktiv ist. Kaiserskorpione sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.
Fachbegriff für die Häutung bei Gliederfüßern. Der Prozess, bei dem das alte Exoskelett abgeworfen und durch ein neues ersetzt wird.
Das äußere Skelett (Außenpanzer) von Gliederfüßern. Bietet Schutz und Stabilität, muss aber für das Wachstum regelmäßig gehäutet werden.
Die abgestreifte Haut nach einer Häutung. Exuvien sollten im Terrarium belassen werden – Skorpione fressen sie oft zur Kalziumrückgewinnung.
Die Eigenschaft, unter UV-Licht zu leuchten. Kaiserskorpione fluoreszieren spektakulär blau-grün – ein einzigartiges Phänomen bei Skorpionen.
Lebende Insekten oder kleine Wirbeltiere, die als Nahrung für Skorpione dienen: Heimchen, Grillen, Schaben, Heuschrecken oder nestjunge Mäuse.
Trächtiger Zustand bei weiblichen Skorpionen. Kaiserskorpion-Weibchen sind 7-9 Monate trächtig und gebären lebende Jungtiere.
Das Anfüttern von Futtertieren mit nährstoffreichem Futter vor der Verfütterung, um deren Nährwert für den Skorpion zu erhöhen.
Der natürliche Lebensraum einer Art. Kaiserskorpione stammen aus den tropischen Regenwäldern West- und Zentralafrikas.
Der Prozess, bei dem Skorpione ihr altes Exoskelett abwerfen, um zu wachsen. Kritische Phase – Tier nicht stören! Erhöhte Luftfeuchtigkeit wichtig.
Messgerät für die Luftfeuchtigkeit. Unverzichtbar im Skorpion-Terrarium – Kaiserskorpione benötigen 70-80% relative Luftfeuchtigkeit.
Entwicklungsstadium zwischen zwei Häutungen. Kaiserskorpione durchlaufen etwa 7-8 Instars bis zur Geschlechtsreife.
Jugendlich, noch nicht geschlechtsreif. Juvenile Kaiserskorpione werden häufiger gefüttert als adulte Tiere.
Pektine – kammartige Sinnesorgane an der Bauchseite des Skorpions. Dienen der Wahrnehmung von Vibrationen und chemischen Reizen.
Beliebtes Terrarium-Substrat aus Kokosfasern. Speichert Feuchtigkeit gut und ist schimmelhemmend. Ideal für Kaiserskorpione.
Lebende Futtertiere. Skorpione jagen instinktiv und benötigen bewegtes Futter zur Auslösung des Jagdverhaltens.
Der hintere Körperabschnitt des Skorpions – der "Schwanz" mit den fünf Segmenten und dem Giftstachel (Telson) am Ende.
In Gefangenschaft gezüchtete Tiere (im Gegensatz zu Wildfängen). Nachzuchten sind oft gesünder und an Terrarienhaltung gewöhnt.
Aktivitätsmuster mit Hauptaktivität in der Nacht. Kaiserskorpione ruhen tagsüber und werden erst in der Dämmerung aktiv.
Der Hinterleib des Skorpions, bestehend aus Mesosoma (breiter Teil) und Metasoma ("Schwanz").
Wissenschaftlicher Name des Kaiserskorpions. "Pandinus" = Gattungsname, "imperator" = Artbezeichnung (lat. "Herrscher/Kaiser").
Jungfernzeugung – Fortpflanzung ohne Befruchtung. Kommt bei manchen Skorpionarten vor, beim Kaiserskorpion jedoch nicht bestätigt.
Die großen Scheren des Skorpions. Dienen zum Beutefang, zur Verteidigung und bei der Paarung. Beim Kaiserskorpion besonders kräftig.
Siehe Kammorgane – kammartige Sinnesorgane an der Bauchseite für Boden- und Umgebungswahrnehmung.
Der vordere Körperabschnitt (Cephalothorax) des Skorpions, trägt die Augen, Cheliceren, Pedipalpen und die ersten vier Beinpaare.
Isolationszeit für neu erworbene Tiere (4-6 Wochen). Dient der Beobachtung und verhindert die Übertragung von Krankheiten/Parasiten.
Terrarientyp mit hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen, der tropische Bedingungen nachahmt. Ideal für Kaiserskorpione.
Umgangssprachliche Bezeichnung für einen jungen Skorpion, insbesondere Jungtiere auf dem Rücken der Mutter.
Fast ausgewachsenes, aber noch nicht vollständig geschlechtsreifes Tier. Zwischenstadium zwischen juvenil und adult.
Der Bodengrund im Terrarium. Für Kaiserskorpione: Kokoshumus-Lehm-Gemisch, 10-15 cm tief für Grabverhalten.
Das letzte Segment des Metasomas mit dem Giftstachel (Aculeus). Enthält die paarigen Giftdrüsen des Skorpions.
Die Fähigkeit, die Körpertemperatur zu regulieren. Skorpione sind wechselwarm und benötigen externe Wärmequellen.
Temperaturunterschied im Terrarium zwischen warmem und kühlem Bereich. Ermöglicht dem Tier, seine bevorzugte Temperatur aufzusuchen.
Siehe CITES – internationales Abkommen zum Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten durch Handelsbeschränkungen.
In der Natur gefangenes Tier (WF). Oft stressbelastet und möglicherweise parasitenbefallen. Nachzuchten (NZ) sind zu bevorzugen.
Regelmäßig wiederkehrender Ablauf, z.B. der Häutungszyklus oder der jahreszeitliche Aktivitätszyklus bei der Fortpflanzung.
In unserem FAQ beantworten wir die häufigsten Fragen zur Kaiserskorpion-Haltung. Oder stöbern Sie im ausführlichen Ratgeber.